Standortcheck TETRA nach HCM-Agreement / Produkt PreHCM

Die frühzeitige Berücksichtigung der internationalen Vorgaben nach dem HCM-Agreement ist eine grundlegende Absicherung der eigenen Funknetzplanung und kann hohe Folgekosten vermeiden. Im Zuge der Frequenzzuteilung (standortbezogener, funktechnischer Parameter) prüft die Bundesnetzagentur die internationale HCM-Konformität und erteilt die Zustimmung zum Wirkbetrieb.

Mentopolis hat eine Systemlösung entwickelt, welche die HCM-Verträglichkeitsprüfung bereits vorab in die operative Funkplanung eines Mobilfunknetzbetreibers vollständig integrieren kann. In den vergangenen 10 Jahren wurde die Software PreHCM in Deutschland zur marktführenden Produktlinie in der Frequenzkoordinierung ausgebaut. Darüber hinaus ist der Frequenzzuteilungsprozess (Anmeldeprozess) zur Bundesnetzagentur in vollem Umfang unterstützt (internationales HCM-Format, Betreiberabsprachen, messtechnische Zustimmungen).

 

Unter Verwendung der Software PreHCM bieten wir für bestehende Netzplanungen einen "Standortcheck TETRA":

Identifikation von Funkzellen welche nach HCM (hcm.bundesnetzagentur.de)

- eine internationale Koordinierungspflicht besitzen (Grenzkonflikte)

- keine Frequenzzuteilung durch die Bundesnetzagentur erhalten werden

Frühzeitige regulatorische Bewertung von Kandidaten oder Suchkreisalternativen zur Filterung von Problemstandorten

Hierbei kommen ausgefeilte und praxiserprobte HCM-Optimierungsalgorithmen unserer Produktlinien zum Einsatz.

Somit besteht auch für Funkzellen, welche sich bereits in einer HCM-Konfliktsituation mittels üblicher HCM-Berechnungen befinden, die Möglichkeit dennoch eine Planungsverbesserung zu erreichen. Es wird ein zwei-stufiges Verfahren genutzt:

1) Optimierung HCM-spezifischer Eingangsparameter, wodurch situationsabhängig eine deutliche Reduzierung der theoretischen Feldstärke auf den Grenzvektoren erreicht werden kann. Dies kann zu einer Ressourcenverbesserung führen (höhere Abstrahlleistung, verfügbare Kanäle). Von besonderem Wert ist die Planungsneutralität des Verfahrens.

2) Für kritische Standorte können regulatorische Planungsalternativen mit veränderten HF-Parametern identifiziert werden. Hierbei ist eine Rückführung und Bewertung innerhalb der Coverageplanung notwendig - allerdings erhält die Funkplanung bereits gewichtete Planungsalternativen und deren Effekt zur Vorabbewertung.

 

In der Abfolge beider Verfahren gelingt es die HCM-Effekte auf die eigene Netzplanung zu minimieren. Auf Wunsch kann eine fertig erstellte Anmeldedatei ggü. der Bundesnetzagentur erzeugt werden.

Gerne präsentieren wir Ihnen die Möglichkeiten die Planungsfreiheiten in Grenznähe und damit die Versorgung und Qualität des Netzes signifikant verbessern zu können.

 

Bei Interesse können Sie direkt mit dem Produktmanager Herrn Daniel Bick (d.bick@prehcm.com) Kontakt aufnehmen.